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Troyer - Weiß

Echte maritime Klassiker - Seemannspullover mit Zip-Kragen: Troyer.

Echte maritime Klassiker - Seemannspullover mit Zip-Kragen: Troyer.

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Der Troyer / Seemannspullover - ein echter Klassiker

troyerUrsprünglich von Fischern und Seeleuten als Arbeitspullover getragen, hat sich der Troyer zu einem beliebten Pullover-Klassiker für Freizeit und Beruf entwickelt.

Ein Troyer ist ein dicker, wärmender Wollpullover, der zum echten Mode-Klassiker avanciert ist. Die typischsten Merkmale eines Seemannspullovers sind wohl die grobe Strickart, die marineblaue Farbe und der sehr hohe bzw. breite Kragen mit Reißverschluss. Aufgrund des Kragens und der wärmenden und atmungsaktiven Eigenschaften von reiner Wolle wurde und wird der Troyer sehr gerne von Seeleuten getragen, und so ist der Troyer zu dem maritimen Pullover schlechthin geworden. Viele angesagte Modelabels nehmen sich in ihren Winterkollektionen immer wieder dieses Themas an, und so gibt es eine große Vielfalt an Troyer-Modellen und Varianten. Aber es gibt auch noch die originalen Klassiker, die teils noch in Familienbetrieben in Deutschland hergestellt werden. Beispiele hierfür sind die Troyer von Hanseheld, Leuchtfeuer, Elbe und Grote.

Der Troyer Kragen

Der Kragen macht einen Pullover zum Troyer: Der Troyer-Kragen ist ein breiter Kragen mit einem Reißverschluss und wird üblicherweise halb geöffnet - auf Schulter und Nacken aufliegend - getragen. Bei Wind und Wetter kann der Reißverschluss geschlossen und der Kragen umgeschlagen werden - somit ergibt sich eine praktische Alternative zum Schal.

Perlfang – das klassische Troyer-Strickmuster

Neben dem Kragen ist der Perlfang das zweite Erkennungsmerkmal eines echten Troyers: Diese traditionelle Strickart kombiniert rechte und linke Maschen mit gehobenen Maschen zu einem besonders dichten, strukturierten Gewebe. Das Ergebnis ist eine leicht genoppte, robuste Oberfläche, die deutlich mehr Wärme speichert als ein glattes Strickmuster – genau das, was Seeleute bei Wind und Kälte auf See brauchten. Gleichzeitig bleibt der Perlfang elastisch und formstabil, wodurch der Troyer auch nach Jahren seine Passform behält.

Troyer-Materialien

Troyer gibt es in verschiedensten Materialien – von traditioneller Schurwolle bis zu pflegeleichten Mischgeweben. Welches Material zu dir passt, hängt vor allem davon ab, worauf du beim Tragen Wert legst.

Troyer aus normaler Schurwolle

Der Klassiker unter den Materialien: Normale Schurwolle besteht aus vergleichsweise dicken Fasern, die dicht beieinander liegen und für eine außergewöhnlich warme Isolierung sorgen. Damit begründet dieses Material bis heute den Ruf des Troyers als robuster Seemannspullover – die beliebteste und ursprünglichste Wahl für alle, die den echten Klassiker suchen. Zu den Schurwolle-Troyern

Troyer aus Merinowolle

Für unsere Merino-Troyer verwenden wir Wolle einer besonders feinwolligen Schafrasse – überzeugend mit extra dünnen Fasern, die auf der Haut nicht kratzen. Sie wärmt zuverlässig, reguliert dabei die Temperatur und wirkt von Natur aus antibakteriell – edel, weich und ideal für empfindliche Haut. Zu den Merino-Troyern

Troyer aus Mischgewebe bzw. Kunstfaser

Mischgewebe verbinden die wärmenden und atmungsaktiven Eigenschaften von Wolle mit dem weichen, nicht kratzenden Griff von Kunstfasern und sind dabei besonders pflegeleicht. Reine Kunstfaser-Troyer sind zusätzlich federleicht und lassen sich unkompliziert in der Maschine waschen. Beide Varianten eignen sich hervorragend für alle, die Bewegungsfreiheit und zuverlässige Wärme im Alltag oder bei der Arbeit brauchen.

Troyer aus Baumwolle

Für alle, denen die Wollvarianten zu warm, zu kratzig oder zu tierisch sind: Unsere Baumwoll-Troyer sind komplett vegan, angenehm pflegeleicht und meist maschinenwaschbar. Ein unkomplizierter Begleiter auch für kühlere Sommerabende unter freiem Himmel. Zu den Baumwoll-Troyern

GOTS zertifizierte Troyer

Die HANSEHELD-Troyer aus Merino-Wolle und Baumwolle sind GOTS zertifiziert. Bei der Merinowolle steht das für Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung, artgerechte Haltung und ein Verbot von Mulesing. Bei der Baumwolle steht GOTS für Biobaumwolle aus Anbau ohne synthetische Pestizide oder Dünger. Zu den GOTS zertifizierten Troyern

Unsere Troyer-Marken

Vier Namen stehen bis heute besonders für den traditionellen, "echten" Troyer – hier ein kurzer Überblick.

Hanseheld Troyer

Seit 2012 entwickelt HANSEHELD eigene Troyer-Modelle aus Schurwolle sowie GOTS-zertifizierter Merino- und Baumwolle, gefertigt in Deutschland und Griechenland. Zu den Hanseheld Troyern

Elbe Troyer

Das Hamburger Familienunternehmen Elbe Team fertigt seit Jahrzehnten Troyer aus reiner, handgeschorener Schurwolle in traditioneller Perlfang-Technik. Zu den Elbe Troyern

Leuchtfeuer Troyer

1956 gegründet, hat sich der bis heute familiengeführte Betrieb Leuchtfeuer-Strickwaren auf die Herstellung von Troyern spezialisiert. Zu den Leuchtfeuer Troyern

Grote Troyer

Seit 1973 fertigt die Strickerei Grote in der Lüneburger Heide hochwertige Troyer in Deutschland. Zu den Grote Troyern

Noch mehr Troyer-Marken

Daneben führen wir Troyer der Marken MELA, derbe, Bratens und IrelandsEye.

Wo werden Troyer gefertigt?

Das ist je nach Marke ganz unterschiedlich – hier eine Übersicht:

  • Troyer von Hanseheld: Deutschland & Griechenland
  • Troyer von Leuchtfeuer: Deutschland
  • Troyer von Elbe: Deutschland & EU
  • Troyer von Grote: Deutschland
  • Troyer von derbe: Griechenland
  • Troyer von MELA: Indien
  • Troyer von Bratens: Norwegen
  • Troyer von IrelandsEye: Irland

Troyer-Pflege

Troyer Waschen & Trocknen

Bei Wolltroyern gilt: Weniger ist mehr. Reine Wolle hat von Natur aus selbstreinigende Eigenschaften und nimmt Gerüche kaum an – oft reicht es, den Troyer nach dem Tragen einfach über Nacht auszulüften, statt ihn zu waschen. Das schont nicht nur die Fasern, sondern verlängert auch spürbar die Lebensdauer. Auch einzelne kleine Flecken müssen nicht gleich eine komplette Wäsche nach sich ziehen: Oft reicht es, die Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch und etwas Wollwaschmittel lokal zu behandeln.

Ist eine Wäsche doch nötig, sollte man mit Wolltroyern vorsichtig umgehen. Meist wird auf dem Pflegeetikett Handwäsche empfohlen. Wie wir aber immer wieder von erfahrenen Wollexperten hören, ist die Handwäsche nicht immer die beste Methode: Dabei neigt man oftmals zum starken Drücken, Pressen oder Wringen des Pullovers und fügt dem Gewebe somit mehr Schaden zu als es ein Wollwaschgang einer Waschmaschine kann. Am allerbesten ist wohl ein Handwaschgang, den es bei vielen Waschmaschinen gibt – hier wird der Troyer nur ganz langsam und sanft gewendet. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Reinigung mit kaltem Wasser, möglichst schonend und mit Wollwaschmittel erfolgen sollte. Wichtig ist dabei besonders die Temperatur: Zu warmes Wasser lässt Wolle einlaufen oder verfilzen, daher sollte man sich – gerade bei der ersten Wäsche – unbedingt an die Angaben auf dem Pflegeetikett halten.

Die Trocknung eines Troyers sollte unbedingt liegend erfolgen, idealerweise auf einem Handtuch an einem warmen, aber nicht direkt heißen Ort – auf der Heizung selbst würde die Wolle zu stark austrocknen und an Elastizität verlieren. Die Nutzung der Schleuderfunktion der Waschmaschine oder eines Wäschetrockners sollte natürlich unbedingt vermieden werden.

Woll-Pilling

Bei einem Grobstrick-Troyer aus 100% Wolle kann es, je nach Beanspruchung an bestimmten Stellen zu Pilling kommen – gemeint sind damit die kleinen unschönen Woll-Knötchen. Diese entstehen dadurch, dass kleine, abstehende Wollhärchen bei Reibung herausgezogen werden und verfilzen. Dieses Pilling fällt sehr unterschiedlich aus, je nach Körperform, Stärke der Reibung (z.B. beim Tragen von Umhängetaschen oder Rucksäcken) oder Material von Jacken. Laut unseren Erfahrungen und den Aussagen unserer Lieferanten/Hersteller lässt sich das Pilling bei dem Naturprodukt Wolle und der groben Strickart eines Troyers leider nicht immer ganz vermeiden. Wie schon gesagt – dies gilt vor allem bei starker Beanspruchung, zum Beispiel beim Arbeitseinsatz auf der Baustelle. In der Regel tritt der Effekt nur verstärkt in den ersten Monaten auf. Danach haben sich die Wollhärchen meist herausgezogen. Nach dem Abrasieren der Wollkügelchen mit einem handelsüblichen Fusselrasierer sehen die Pullover meist wieder wie neu aus. Dieses Abrasieren muss man dann vielleicht noch ein bis zwei Mal wiederholen, danach sollte es nicht mehr auftreten und man hat für viele Jahre einen tollen Wollpullover. Grundsätzlich lässt sich noch sagen, dass die Wahrscheinlichkeit der Pilling-Bildung mit höherem Wollanteil wächst. Daher sollte man bei Pullovern, die stärker beansprucht werden sollen, eher zu einer pflegeleichteren Mischgewebe-Variante tendieren.

Nicht Hängen

Ein Wolltroyer sollte nie über einen Kleiderbügel gehängt werden. Durch das Eigengewicht der schweren Wolle dehnt sich das Gewebe an den Schultern und am Kragen mit der Zeit aus – der Pullover verliert dauerhaft seine Passform und bekommt unschöne "Bügel-Beulen" an den Schultern. Am besten wird der Troyer gefaltet, zum Beispiel im Schrank auf einem Stapel oder in einer Schublade. So bleibt die ursprüngliche Form erhalten und der Pullover behält seinen Sitz über viele Jahre.

Lagerung & Mottenschutz

Wer seinen Woll-Troyer außerhalb der kalten Jahreszeit einlagert, sollte ihn vor allem vor Kleidermotten schützen. Diese fühlen sich besonders von Schweiß- und Hautresten in der Wolle angezogen, weshalb ein Troyer vor der Einlagerung immer gewaschen werden sollte – ein sauberer Wollpullover ist für Motten deutlich weniger interessant als ein getragener. Aufbewahrt werden sollte der Troyer möglichst luftdicht, etwa in einem Vakuumbeutel oder einer gut verschließbaren Kiste. Als zusätzlicher, natürlicher Schutz haben sich Zedernholz oder Lavendelsäckchen im Kleiderschrank bewährt – ihr Duft hält Motten fern, ohne dass Chemie nötig ist.

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